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Spielbericht M1 KW 10 2019-20

TV Neuhausen 2 - Spvgg Mössingen 30:25 (14:11)
08.03.2020

Völlig unnötig verlor die Sportvereinigung beim Tabellenletzten aus dem Ermstal.
Es war das typische Spiel gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und jede Chance nutzt, dem Abstieg zu entrinnen. Die Gäste aus dem Steinlachtal dachten wohl hingegen, dass dieses Spiel ein Selbstläufer wird. Doch wenn man wieder die Hälfte aller Siebenmeter verwirft, bei fast allen Überzahlspielen leer ausgeht, dann kann man gegen diesen Gegner keine Punkte holen. Der Gastgeber fiel zu Beginn nur durch eine ruppige Gangart auf, brachte nichts auf die Kette und holte sich schnell zwei Zeitstrafen. Erst in der achten Spielminute war der TV durch ein Eigentor der Mössinger das erste Mal erfolgreich, als der Ball unglücklich von Schlussmann Michi Geiger ins eigene Netz bugsiert wurde. Das, obwohl gleich drei Spieler der ersten Mannschaft die Landesligatruppe des TVverstärkten. Trotzdem ließen sich die Steinlachtäler nicht beeindrucken, stellten eine gute Abwehr und lagen bis zur zwanzigsten Minute vorne. Ob es dann die wieder verworfenen Siebenmeter, die schlechten Überzahlspiele oder die liegengelassenen Hundertprozentigen waren, konnten die vielen mitgereisten Zuschauer nur erahnen. Der Faden riss bei den Gästen und die Hausherren bekamen Oberwasser. Drei Tore in Folge durch den TV und plötzlich lagen die Mössinger mit drei Toren hinten (12:9). Mit diesem Abstand ging man dann auch in die Pause. (14:11) In Spielhälfte zwei wollten die Steinlachtäler alles besser machen. Doch die Gastgeber machten diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, zogen schnell bis auf sechs Tore davon. Anstatt jetzt effektiver zu spielen und die Abschlüsse selbst zu machen wurde immer noch das Anspiel an den Kreis gesucht, das wieder leichte Beute des Gegners wurde, der jetzt alle Fehler gnadenlos bestrafte und im Torabschluss fast zu hundert Prozent effektiv war. Die Gäste hingegen ließen mit zunehmender Spieldauer die Köpfe hängen, auch ein Doppelschlag durch Widmaier und Sulz zum 18:15 nach 35 Zeigerumdrehungen war nur ein kurzes Aufbäumen. Die Neuhausener waren an diesem Samstag nicht mehr bereit, etwas abzugeben und verwalteten ihren komfortablen Vorsprung von 4-6 Toren bis zum Schluss.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor); Widmaier (1), Dietrich (6), Felger, Eißler, Midinet (4/2), Apakhan (1), Bock (4/1), Jung (4), Sulz (2), Schiller, Schleich (3/1)

Spielbericht M1 KW 9 2019-20

Spvgg Mössingen - HSG Rottweil 32:31 (17:14)
29.02.2020

Die Handballer der Spvgg waren trotz der Ausfälle von Eißler, Widmaier, Flammer und Eisenbichler auch am vergangenen Samstag beim Heimspiel in der Steinlachhalle erfolgreich und rutschten mit Unterstützung von Axel Midinet und Micha Meyer aus der 1B in der Tabelle vom neunten auf den siebten Platz vor. Die Rottweiler hatten sich in der Vorrunde in der eigenen Halle recht zahnlos gezeigt und man konnte von dort zwei einfache Punkte mit nach Hause nehmen. Deshalb waren die Steinlachtäler zu Anfang etwas überrascht, dass sich der Gegner bedeutend bissiger zeigte, obwohl klar war, dass dieser dringend zwei Punkte brauchte, um sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Die Gäste spielten anfangs mit einer sehr offenen, aber recht aggressiven Deckung, was den Steinlachtälern bekanntlich nicht so schmeckt. Die Anzeigetafel zeigte nach sechs Zeigerumdrehungen ein 2:4 an. Mössingen hatte sich jetzt besser auf den Gegner eingestellt und Lukas Sulz glich in der zehnten Minute zum 5:5 aus. Man führte ab diesem Zeitpunkt, die HSG ließ sich aber nicht abschütteln und glich immer wieder aus oder erzielte den Anschlusstreffer, nachdem mal wieder gekonnt an den Kreis abgelegt und dann erfolgreich verwandelt wurde. Erst zum Ende der ersten Spielhälfte konnten sich die Blauen mit drei Toren etwas absetzen, aber gerade dann kassierte man kurz vor dem Pausenpfiff zwei Zeitstrafen hintereinander. Rottweil konnte die doppelte Überzahl zu Beginn der zweiten Hälfte nicht nutzen und die Trösterbuben hatten jetzt einen kleinen Lauf. Als Roman Midinet den Rottweiler Torwart mit einem schönen Heber überlistete, führte man zum ersten Mal mit sechs Toren in Spielminute 38 (22:16) und zwang den Gästetrainer zu einer Auszeit. Diese zeigte sich jedoch nicht besonders wirkungsvoll und die Gastgeber schalteten auf Verwaltungsmodus, ließen die Gäste, die sich nie aufgaben, nicht näher als vier Tore herankommen. Selbst sieben Minuten vor Spielende, als man noch mit 30:25 führte, das Mössinger Trainergespann jetzt den Jungen noch Spielminuten zukommen ließ, dachte keiner der zahlreichen Zuschauer daran, dass die Crunchtime noch spannend werden würde. Doch zwei technische Fehler, eine Zeitstrafe und ein zweifelhaftes Strafwurfverhältnis von 8:1 zu Ungunsten der Mössingen und die Rottweiler standen nach zwei schnellen Toren durch Jens Haberkorn plötzlich wieder auf der Platte mit dem Anschlusstreffer. Es roch nach einer Sensation. Sebastian Bock war zwar nochmals erfolgreich, doch die Gäste schafften den Anschlusstreffer zehn Sekunden später (32:31) Mössingen gelang es jedoch, diesen Spielstand über die Zeit zu bringen und benötigte am Ende beim letzten Angriff der Gäste sogar ein Quäntchen Glück.

Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass du im Handball bis zur letzten Sekunde einen sicher geglaubten Sieg noch verlieren kannst. Erwähnenswert nach dem Spiel ist, dass 18 der 32 Tore von den Linkshändern Lukas Sulz und Lukas Dietrich erzielt wurden. Letztgenannter hatte wie schon im Hinspiel einen Sahnetag erwischt, war mit einer fast einhundertprozentigen Trefferquote alleine zwölf Mal erfolgreich. Nachdem er von Handballurgestein Jürgen Möck ein Extralob bekam, antwortet der „Sunnyboy“ lapidar, aber mit einem verschmitzten Lächeln: „Endlich habe ich meine Normalform erreicht“.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Dietrich (12), Felger, R. Midinet (3), M. Meyer, Apakhan (1), Bock (2), Jung (3), Sulz (6), Schiller (1), A. Midinet, Schleich (4/1)

Spielbericht M1 KW 8 2019-20

Spvgg Mössingen - VfL Pfullingen 34:31 (16:14)

In einer hochklassigen Landesligapartie behielt die Sportvereinigung gegen den Aufstiegsaspirant Pfullingen verdient die Oberhand. Rückenwind hatten die Gäste vor dem Spiel nicht nur angesichts eines Laufes von fünf Siegen in Folge: Mit Niklas Roth und Paul Prinz wurde der ohnehin individuell starke Kader zusätzlich von zwei Drittliga-Akteuren gespickt. Aus Pfullingens A-Kader agiert seit Jahresbeginn auch Manuel Bauer für die zweite Garde. Mössingen bekam dadurch aber keineswegs weiche Knie, sondern startete forsch und zeigte den Gästen von Beginn an, dass die Trauben in der Steinlachhalle an diesem Tag hoch hängen. Vom Startpfiff weg konnten die Hausherren in Führung gehen. Beim 10:7 (16.Spielminute) hatte Gästetrainer Dietrich Bauer genug von seinem Stammpersonal gesehen und schickte nun Niklas Roth aufs Parkett, der seine individuelle Klasse in 45 Minuten Einsatzzeit mit insgesamt zwölf Treffern auch eindrucksvoll unter Beweis stellte. Neben den Gegentoren kassierten die Hausherren einige Zeitstrafen und sogar eine rote Karte, beim Versuch den Topscorer zu stoppen, der auf der Torschützenliste der dritten Liga immerhin auf Platz sieben steht. Mössingen hielt insgesamt aber wacker dagegen und verteidigte bis zum Pausenpfiff eine knappe Führung.

Stimmungsvoll ging es in die zweite Halbzeit des Derbys. Pfullingen startete besser in den zweiten Durchgang und es schien zunächst, als könnten die Gäste das Spiel drehen (38. Spielminute, 19:21). Sebastian Bock hielt seine Farben mit zehn Toren auf Schlagdistanz und der wiedergenesene Gerrit Jung brachte die Blauen mit drei Toren in Folge wieder in Front (45. Spielminute, 24:23). Neben starken Einzelaktionen von Roth fiel den Gästen spielerisch nicht mehr fiel ein. Hinter der kompakten Mössinger Abwehr entschärfte in der Schlussphase Christoph Ott einige Abschlüsse, darunter zwei Siebenmeter. Kapitän Roman Midinet zeigte sich außerdem mit vier Toren in der Crunch-Time treffsicher und wurde daraufhin in Manndeckung genommen. Michael Tröster legte drei Minuten vor dem Ende den grünen Karton und stellte seine Mannen neu ein. Seine Schützlinge ließen sich in den letzten Minuten den Heimsieg auch nicht mehr nehmen. Mit 17 Punkten dürften damit hoffentlich alle Abstiegssorgen im Steinlachtal begraben sein, wohingegen Pfullingen einen herben Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen musste.

„Endlich konnten wir eine Topmannschaft schlagen. Schön zu sehen, was die Jungs leisten können, wenn sie am oberen Limit agieren“, zeigte sich Cheftrainer Michael Tröster zufrieden.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier (2), Dietrich (3), Felger, Midinet (5), Apakhan (1), Bock (10/2), Jung (6/1), Sulz (3), Schiller, Schleich (4/1)

Spielberich M1 KW 7 2019-20

SG Ober-/ Unterhausen - Spvgg Mössingen 36:33 (18:17)
15.02.2020

In einer spannenden Landesligapartie leisteten sich die Gäste fünf schwache Minuten und mussten sich dem neuen Tabellenführer damit knapp geschlagen geben. Gegen seinen ehemaligen Verein unterm Lichtenstein überraschte Trainer Michael Tröster mit einer Manndeckung gegen Spielmacher Moritz Wild, was im Angriffsspiel der Hausherren ordentlich Sand ins Getriebe spülte. Bis zum 6:6 in der zehnten Spielminute war die Partie völlig ausgeglichen. Anschließend setzten sich die Steinlachtäler auf 6:9 ab und konnten die Führung trotz dreimaliger Unterzahl zunächst auch verteidigen. Die Gastgeber wechselten den Torhüter und der neue SG-Schlussmann Julian Maier zog den Mössingern ein ums andere Mal den Zahn. Die Sportvereinigung ließ sich aber angesichts der knappen Führung auch zu überhasteten Halbchancen hinreißen. Unterhausen glich zunächst aus und konnte mit dem Halbzeitpfiff erstmal nach dem 1:0 wieder mit etwas Glück in Führung gehen. Die Zuschauer bekamen eine spannende und faire erste Halbzeit im Derby geboten. Das Schiedsrichtergespann Güler/ Lengerer leitete das Spiel souverän. Lediglich mit dem unausgeglichenen Zeitstrafenverhältnis haderten die Tröster-Schützlinge, weshalb das permanente Lamentieren auf der Bank der Hausherren auch wenig nachvollziehbar erscheint.

Nach Wiederanpfiff glich Mössingen prompt durch Til Eißler aus. Bis zur 41. Spielminute agierte Mössingen folglich zu schläfrig und lud die „Hausener Jungs“ zu schnellen Gegenangriffen ein. Der Fünf-Tore-Rückstand in der gut besuchten Ernst-Braun-Halle war aber kein Anlass, die Punkte nun kampflos herzuschenken. Beim 32:30 sechs Minuten vor Schluss durch Luki Dietrich lag die Überraschung wieder in der Luft. Unterhausen spielte in Manier einer Spitzenmannschaft ihren Stiefel aber unaufgeregt zu Ende und siegte letztlich auch nicht unverdient.

„Kämpferisch war das heute absolut in Ordnung. Daran müssen die Jungs anknüpfen, dann werden auch wieder Punkte eingefahren“, so Spvgg-Legende Jürgen Möck, der den erkrankten Co-Trainer Jens Hipp vertrat, vor der schweren Aufgabe gegen Pfullingen am kommenden Samstag.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Dietrich (5), Felger, Eißler (4), Midinet (2), Schleich (7/2), Apakhan, Bock (9/1), Jung (1), Sulz (5), Flammer, Schiller, Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 6 2019-20

Spvgg Mössingen - TEAM Esslingen 16:25 (6:11)
08.02.2020

Auf den Lichtblick am vergangenen Wochenende in Denkendorf folgte der lange Schattenwurf im Heimspiel gegen die Gäste aus Esslingen. Chancenlos mussten sich die Steinlachtäler gegen die Mannschaft aus der Neckarstadt geschlagen geben. Denkbar schlecht starteten die Hausherren ins Spiel: Im ersten Angriff blieb man ohne Tor, um sich bereits in der ersten Spielminute die erste von insgesamt sieben Zeitstrafen einzuhandeln. Esslingen setzte sich über ein 3:5 auf 6:10 (28. Minute) ab. Mössingen vergab zu diesem Zeitpunkt bereits den dritten Siebenmeter. Bis zum Schlusspfiff folgten drei weitere Fehlversuche vom Punkt. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Die Sportvereinigung konnte sich gegen die Niederlage nicht mehr aufbäumen, was auch von Edelfan und Commando-Steinlach-Anführer Philipp Schneemann bemängelt wurde: „Mir hat heute der Biss und Fight gefehlt von unseren Jungs.“ Bei den Burgstädtern zog Benedikt Frohna im Angriff gekonnt die Fäden und in der Abwehr hielt der überragende Tim Boss nahezu jeden Wurfversuch. Sowohl die Außenspieler, als auch die Kreisläufer blieben auf Mössinger Seite ohne Torerfolg. Folgerichtig zog Esslingen weiter unaufhaltsam vom 10:16 (41. Minute) auf 12:24 (56. Minute) davon. In den letzten drei Spielminuten konnten die Hausherren noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, womit die Niederlage mit unter zehn Toren ausfiel. Am nächsten Wochenende steht mit der Spielgemeinschaft aus Lichtenstein der nächste schwere Brocken auf dem Programm. Die Tröster-Schützlinge sollten zügig auf die Beine kommen, um in Unterhausen nicht die nächste Packung zu kassieren.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier (4), Dietrich, Eißler, Midinet, Schleich (2/1), Apakhan, Bock (8/1), Jung (1), Sulz (1), Flammer, Schiller, Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 5 2019-20

TSV Denkendorf - Spvgg Mössingen 26:26 (13:13)
01.02.02020

Nach der blutleeren Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen den TV Weilstetten und der herben Niederlage vor heimischem Publikum forderten das Trainergespann Tröster/ Hipp gegen den Tabellenzweiten aus Denkendorf eine Reaktion ihrer Mannschaft. Ihr Schützlinge zeigten ab der ersten Spielminute eine ganz andere Körpersprache - packten in der Abwehr beherzt zu und zwangen die Gastgeber zu zahlreichen Fehlern. Nach einem Ballgewinn wurde der Ball schnell nach vorne getragen, um dort konsequent abzuschließen. In der 15. Spielminute führte die Sportvereinigung folgerichtig mit 8:3. Daraufhin schlichen sich aber auch bei den Gästen Fehler ein. Immer wieder verrannten sich die Rückraumspieler im 1 gegen 1 gegen die offensive Verteidigung oder suchten überhastet den Kreisläufer. Die Fehler wurden durch die starken TSV-Spieler Taxis und Riehs bestraft, die ihre Farben wieder auf Tuchfühlung brachten und beim 12:11 in der 27. Minute erstmals in Führung gehen konnten. Die Steinlachtäler berappelten sich wieder und beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit konnte Mössingen über weite Strecken eine ein oder zwei Tore-Führung erspielen. Eine höhere Führung vereitelte der Keeper der Hausherren, der fünf der sieben Mössinger Strafwürfe parierte. In der Schlussphase des Spiels konnte sich zunächst Lukas Dietrich mit drei Toren in Folge zum 23:25 auszeichnen, um sich anschließend eine völlig unnötige Zeitstrafe einzuhandeln. Denkendorf nutzte die Überzahl und ging 90 Sekunden vor Schluss mit einem Tor in Front. Mössingen fiel nicht mehr viel im Angriff ein, bis Sebastian Bock zum Kempa-Trick auf Dietrich auflegte, der mit seinem zehnten Treffer den Ausgleich bestellte. Denkendorf brachte im letzten Angriff den siebten Feldspieler. Sekunden vor dem Schlusspfiff parierte Christoph Ott den letzten Torversuch. Während seines langen Wurfes aufs verwaiste Denkendorfer Gehäuse ertönte der Schlusspfiff. Der Treffer fand somit keine Anerkennung mehr und Mössingen entführt damit nur einen Punkt nach einer starken und beherzten Leistung.

Erfreulich neben dem Punktgewinn: Spielmacher Gerrit Jung stand erstmals in dieser Saison wieder auf der Platte und bekam einige Minuten Rekonvaleszenzzeit. Am kommenden Wochenende gastiert das TEAM Esslingen in der Steinlachhalle. „Wir haben bei den Fans noch etwas gut zu machen. Ich hoffe jeder hat heute gesehen, was mit der richtigen Einstellung möglich ist“, so Goalgetter Sebastian Bock.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier (1), Dietrich (10), Felger, Eißler (2), Midinet (3), Schleich (4/1), Apakhan (2), Bock (4/1), Jung, Sulz, Eisenbichler.

Spielbericht M1 KW 4 2019-20

Spvgg Mössingen 1 - TV Weilstetten 2 24:31 (9:21)
26.01.2020

Völlig verdient verlor die Erste ihr Heimspiel gegen die Oberligareserve aus Weilstetten

Wohl kein Zuschauer in der wieder vollbesetzten Steinlachhalle konnte sich an eine so schlechte Leistung der Blauen aus dem Steinlachtal erinnern. Wenn man zur Halbzeit mit der Bürde von 12 Toren hinten liegt (9:21) und so viele Tore kassiert hat, wie sonst in einem ganzen Spiel, dann ist die Messe gelesen, der Drops gelutscht. Zu keiner Zeit konnte die Spvgg an die Leistung der letzten Begegnungen anknüpfen: Die Abwehr ein Desaster, ohne Zugriff und Leidenschaft - das Rückzugsverhalten katastrophal. Dabei wurde man teilweise regelrecht vom Gegner überrannt, nachdem man vorne mal wieder zu schnell abgeschlossen hatte, oder der geworfene Ball die Beute vom exzellenten Weilstetter Torwart wurde, der dann den Ball direkt zum Gegenstoß werfen konnte, oder aber mit zwei oder drei Stationen den Weg ins Mössinger Gehäuse fand. Dabei hatte man sich nach schlechten ersten zehn Minuten gefangen (4:5), um dann aber wieder durch ungenaues oder schlechtes Passspiel im Angriff dem Gegner den Ball zu überlassen. Weilstetten bedankte sich, warf einen Konter nach dem anderen, im stehenden Angriff fand man immer wieder den Kreisläufer, der dann sicher verwandelte. Auch zwei Auszeiten konnte das Trainergespann Tröster/Hipp nicht dazu nutzen, den Blauen das richtige Konzept gegen die sich anbahnende, krachende Niederlage zu vermitteln. Der Angriff, den die Gäste ohne eine Zeitstrafe über die ganze Spielzeit im Griff hatten, bekam gerademal noch fünf Tore bis zur Halbzeit zustande. Kein Druck aufs Tor, Stückwerk. Zu Gute zu halten ist den Steinlachtälern, dass sie sich für die zweite Hälfte vorgenommen hatten, sich zu Hause nicht abschlachten zu lassen und das Beste noch aus der Situation zu machen. Die Abwehr zeigte jetzt den vorher vermissten Biss und im Angriff wurde jetzt mehr Druck gemacht, was dann immerhin noch dazu führte, dass man die zweite Halbzeit gewinnen konnte, nicht zuletzt, weil der TV auch nicht mehr den Biss der ersten Hälfte zeigte und auch nicht mehr musste. Nach der Niederlage sah man ratlose Mössinger Gesichter. Keiner, so versicherte Kapitän Roman Midinet, konnte sich diese Leistung erklären und Timo Luppold, Weilstettens Trainer nahm die Glückwünsche an seiner ehemaligen Wirkungsstätte gerne entgegen. Seine Mannschaft war an diesem Tag einfach in allen Punkten überlegen. Für die Spvgg gilt, Mund abputzen und am kommenden Samstag auswärts gegen Denkendorf alles besser zu machen. Der Gegner ist dann klarer Favorit und vielleicht entsteht ein Spiel, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Sicher ist, dass jeder der Jungs weiß, dass es solche Spiele gibt, die man abhaken und nächstes Mal einfach besser machen muss.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier, Dietrich (4), Felger (3), Eißler (2), Midinet (1), Schleich (5), Apakhan (2), Bock (7/4), Sulz, Schiller, Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 3 2019-20

HSG Baar - Spvgg Mössingen 21:25 (10:15)
18.01.2020

Die Landesligamannschaft aus dem Steinlachtal konnte auch auswärts punkten und liegt jetzt in der Tabelle auf einem soliden achten Platz, punktgleich mit dem Tabellennachbarn aus Pfullingen.

Was nach ein paar Spielminuten für die Jungs vom Trainergespann Tröster/Hipp als sichere Beute aussah, wurde im letzten Viertel des hart aber immer fair umkämpften Matchs zum wahren Krimi. Die Spvgg, am Samstagabend klar die technisch bessere Mannschaft, ließ nur einmal einen Ausgleich zum 1:1 zu, um dann zunächst unaufhaltsam davonzueilen. Vorne spielte man gefällig und konnte immer wieder durch schöne Anspiele die Kreisläufer in Szene setzen. Die Abwehr, ein Bollwerk, das dem Gastgeber keine Entfaltungsmöglichkeiten gewährte und aufs Neue ins Zeitspiel brachte. Erst in der 17. Spielminute konnte die HSG zum dritten Male den Ball im Mössinger Gehäuse unterbringen (3:9), nicht zuletzt, weil Michael Geiger im Tor einen guten Tag erwischte. Die Blauen nahmen sich aber zu Ende der ersten Halbzeit eine künstlerische Pause, man agierte nicht mehr so konzentriert wie in der Anfangsphase und die Gastgeber nutzten diese Chance für einige einfache Tore zum 10:13. Doch zum Pausenpfiff berappelten sich die Steinlachtäler und stellten die Hallenanzeige auf 10:15. Martin Irion, der Kommandogeber der HSG Baar, stellte auf eine außergewöhnliche Spieltaktik um und verordnete seiner Mannschaft eine doppelte Manndeckung für die Halbspieler des Gegners. Im Angriff agierten die Hausherren mit dem siebten Feldspieler und spielten die gesamte Partie mit nur einer Auslösehandlung. Mössingen reagierte anfangs gelassen, kam noch zu zwei einfachen Toren durch Schleich und Dietrich (17:10), um sich dann aber immer wieder in Scharmützel zu verstricken. Der Gegner nutzte diese Gelegenheit, brachte jetzt die Spvgg immer wieder ins Zeitspiel und zu technischen Fehlern. Als dann Albert Tafelmaier die HSG auf drei Tore heranbrachte (14:17), kochte die Halle. Getrübt wurde die stimmungsvolle Kulisse in Trossingen leider von einigen Anhängern der Gastgeber, die Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie zum Besten gaben. Es war Zeit für das Mössinger Trainerteam den grünen Auszeitkarton abzustecken. Die Gastgeber witterten jetzt Morgenluft, kämpften wie die Löwen um jeden Ball, hatten auch jetzt das Glück des Tüchtigen und fast jeder Wurf auf das Mössinger Tor wurde zum Treffer. Die Spvgg aber zeigte Nerven, ließ sich von der aufgeheizten Stimmung der Halle beeindrucken und traf entweder nur Holz oder den gegnerischen Torwart, der zur Höchstform auflief. Trainer Irion nahm noch eine Auszeit, die Wirkung zeigte und schon eine Minute später kam es zum Anschlusstor (19:20) durch den Kreisläufer der HSG. Tröster wechselte jetzt auf rechts mit Lukas Sulz, der seine Bänderdehnung gerade so auskuriert hatte, dieser nahm sich ein Herz und brannte in Spielminute 56. eine Fackel ins gegnerische Tor zum 22:20 ab. Die HSG reagierte mit ihrer zweiten Auszeit, wohl um das Unmögliche noch möglich zu machen. Als dann die Mössinger nach einer Zeitstrafe nur noch zu fünft auf der Platte standen, ahnten die vielen mitgereisten Fans nichts Gutes. Aber der Gastgeber schwächte sich selbst noch in den letzten Spielminuten durch eine doppelte Zeitstrafe und als Simon Schleich zwei Minuten vor Schluss seinen dritten Siebenmeter sicher verwandelte, war die Messe gelesen. Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass ein Spiel über 60 Minuten geht und im Handball auch eine hohe Führung egalisiert werden kann, wenn der Gegner wie an diesem Tag, bis zur letzten Minute kämpft. Erfahrungen, die sich die Blauen merken sollten, wenn es am nächsten Sonntag gegen die Reserve von Weilstetten in der Steinlachhalle geht. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Widmaier (1), Dietrich (4), Felger (2), Eißler (1), R. Midinet (1), Schleich (7/3), Apakhan (1), Bock (4), Sulz (1), Flammer (1), Eisenbichler (2), A. Midinet

Spielbericht M1 KW 52 2019-20

Spvgg Mössingen - TSG Reutlingen 26:17 (15:8)
21.12.2019

Gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten in die im Zuge der Ligareform eingeführte Verbandsliga aus der Achalmstadt zeigte der Aufsteiger aus Mössingen eine starke Leistung. Zu Beginn konnte Reutlingen bis zum 5:5 durch Danny Groß noch mitziehen. Anschließend folgte ein 6:0-Lauf der Schützlinge um Coach Michi Tröster, dessen Matchplan in allen Belangen aufging. Fortan hatte Reutlingen nämlich nichts mehr entgegen zu setzen und auch das Endergebnis darf aus Reutlinger Sicht noch als schmeichelhaft bezeichnet werden. In der Abwehr wurde beherzt zugelangt und nahm sich doch ein Reutlinger Spieler einen Wurf, dann war bei den Torhütern der Gastgeber häufig Endstation. Im Angriff wurde vor allem in der ersten Halbzeit konsequent der Ball laufen gelassen und die Reutlinger Hintermannschaft fand in Sebastian Bock seinen Meister, der mit insgesamt 14 Toren einen Sahnetag erwischte. Auch Kreisläufer Harun Apakhan spielte stark auf und netzte vier Mal blitzsauber ein. Mit dem Halbzeitpfiff zum 15:8 durch Til Eißler noch eine Schrecksekunde für die Mössinger Zuschauer: Publikumsliebling Lukas Sulz knickte unglücklich um und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Lukas Flammer in die Partie, der sich nahtlos einfügte und aufmerksam verteidigte. Später musste auch Niklas Felger angeschlagen das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Youngster Tim Schiller aus der A-Jugend auf die Platte. Beim 21:12 in der 43. Minute war die Messe eigentlich schon gelesen. Die Gastgeber ließen nun jedoch reihenweise Konterchancen aus und blieben elf Minuten ohne eigenen Treffer. Reutlingen verkürzte nochmals auf 21:16, doch wirklich spannend wurde es nicht mehr. Die Steinlächtäler zogen das Tempo an, bauten den Vorsprung durch Bock und Apakhan wieder aus und mit dem 26:17 Endstand wurde das Ergebnis auch der Mössinger Leistung gerecht.
„Wir wollten nicht nur das Derby gewinnen, sondern uns auch als eingeschworene Mössinger Einheit gegen die TSG präsentieren und mit den vielen Zuschauern zum Jahresabschluss nochmal gemeinsam die Halle abreißen. Bis auf Sebastian Bock sind alle Feldspieler in der eigenen Jugend ausgebildet“, so Michael Tröster nach dem Spiel.

Mit 12:14 Punkten schließt Mössingen eine solide Hinrunde, geprägt von vielen Verletzungssorgen, im Mittelfeld der Landesliga ab. Knüpfen die Jungs an die Leistung gegen Reutlingen weiter an, werden die nötigen Punkte zum Klassenerhalt sicher rasch eingefahren.

Die Spieler und das Trainerteam bedanken sich bei allen Freunden, Helfern und Unterstützer für das Jahr 2019 - Gesegnete Weihnachten, einen guten Rutsch und paßt auf euch auf!

Es spielten: Geiger, Ott, Widmaier (1), Felger, Eißler (2), Midinet (1), Schleich (1), Apakhan (4), Bock (14/4), Sulz (1), Flammer, Schiller (1), Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 49 2019-20

TSV Altensteig – Spvgg Mössingen 27:25 (15:13)
07.12.2019

Mit einer Niederlage im Gepäck trat die Sportvereinigung den Heimweg aus dem Schwarzwald an. Im Duell gegen den Absteiger aus der Württembergliga hatte der Aufsteiger aus Mössingen lange mitgehalten, in den entscheidenden Phasen aber verpasst, das Spiel zu drehen. Die Gäste kamen zunächst gut in die Partie und konnten in der dritten Minute mit 1:3 in Führung gehen. Altensteigs Rechtsaußen Sudaric drehte anschließend auf und konnte mit insgesamt sechs Treffern in der ersten Halbzeit eine Führung der Gastgeber erzielen. Ballverluste und vergebene Chancen wurden durch den schnellen Kroaten eiskalt bestraft. Im Positionsspiel verteidigte man hingegen kompakt und ließ gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Schwarzwälder wenig zu. Mössingen blieb dran und war beim 15:13 zur Halbzeit auf Tuchfühlung. Sebastian Bock lieferte mit sieben Feldtoren eine starke Partie ab.

Im zweiten Durchgang konnte sich Altensteig erstmals absetzen. Angesicht der dünnen Personaldecke – auch Simon Schleich fiel aufgrund einer Erkrankung erneut aus – sah Mössingen schon wie der sichere Verlierer aus. Altensteig dagegen bot eine volle Bank auf, gespickt mit einigen ausländischen Spielern, die in ihrer Heimat schon hochklassig spielten. Mit drei Treffern in Folge kamen die Steinlachtäler zurück und konnten vier Minuten vor Schluss auf zwei Treffer verkürzen. Der starke Altensteiger Schlussmann Andre Danneberg hielt seine Farben mit einigen Paraden in Front und sicherte letztendlich den verdienten Sieg.

„Wir haben heute gut gekämpft, hatten mit nur drei Rückraumspielern leider nur eingeschränkte Möglichkeiten. Dafür haben wir uns achtbar geschlagen. Im Derby gegen Reutlingen springt mit einer ähnlichen Leistung vielleicht was Zählbares heraus, so Goalgetter Sebastian Bock.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Widmaier (5/4), Felger, Eißler (2), Midinet (2), Apakhan (3), Bock (9/2), Hoch, Sulz (4), Eisenbichler.

 

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